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Freitag, 12. Januar 2018Andrea Hobi

SOLL MAN ONLINE-ZEITUNGSARTIKEL 👍 LIKEN?

Kom­mu­nika­tion ist die Kernkom­pe­tenz von Pas de Deux. Hier der erste Beitrag im Jahr 2018 aus unserem Büro – zu einem The­ma rund um die Kom­mu­nika­tion:

Eine nationale Tageszeitung fragt die Leserin­nen und Leser seit einiger Zeit, ob sie einen Artikel als lesenswert beurteilen – so eine Art Likes für jour­nal­is­tis­che Arbeit.

Was aber entschei­det darüber, ob jemand einen Artikel “lesenswert” find­et?
Ist es der Inhalt?
Ist es die Recherche dahin­ter oder die Aus­führlichkeit bzw. Tiefe?
Ist es die im Artikel beschriebene Sache, Hal­tung oder Per­son, mit der man einig geht, diese toll oder eben nicht so toll find­et?

Solche Fra­gen, es gäbe noch eine ganze Rei­he von weit­eren Kri­te­rien, gehen in der Bewertung(-smanie) unter. Das spricht eigentlich schon mal gegen eine Bew­er­tung im Schnel­lver­fahren. Wer­den Jour­nal­istin­nen und Jour­nal­is­ten aber eventuell auf­grund der Anzahl Likes auch noch bew­ertet? Das wäre abso­lut ver­heerend.
Faz­it: Die Frage am Ende der Artikel, die lediglich mit 👍 oder 👎 beant­wortet wird, kann nicht erst genom­men wer­den und scheint doch sehr ober­fläch­lich.

 

Abgelegt unter: Aktuell, Dos & Don'ts in Kommunikation, Medien, Social Media, Tipps und Checklisten Kommunikation
Freitag, 23. Januar 2015Andrea Hobi

Kiosk Quellenstrassse – genau richtig!

Der Markt ist superdicht, die Wer­be­flut enorm, man kann über­all und zu jed­er Zeit alles kaufen. Bekommt also nur der­jenige Aufmerk­samkeit, der über ein riesiges Wer­be­bud­get ver­fügt? Wie son­st kön­nen sich Unternehmen von der Masse abheben? Fol­gende Geschichte zeigt, wie es ein Quartierkiosk macht.

Am Abend des 22. Jan­u­ars 2015 ste­he ich müde an der Tramhal­testelle Quel­len­strasse im Kreis 5 – gegenüber der Kiosk KQ – noch schnell was einkaufen. Ich werfe einen Blick in die Schaufen­ster, ent­decke eine Illus­tri­erte mit dem Namen Hun­di. “Unglaublich, jet­zt gibt es bere­its Zeitschriften, die Hun­di heis­sen!”, denke ich.

HUNDI KQ

Nach dem Einkauf frage ich nach, was es wohl mit dem Heftli auf sich habe. Joe Bür­li, der Kioskin­hab­er lächelt und schickt mich nochmals nach draussen. Das Resul­tat des zweit­en Blicks wird zum High­light des Tages. Nicht Hun­di ist unglaublich, son­dern was der kleine Quartierkiosk hier an per­fek­ter Wer­bear­beit geleis­tet hat. Sehen Sie selb­st – home made by KQ – mit dem Kon­ter­fei des Kiosk­be­treibers auf sämtlichen Illus­tri­erten.

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Auf meine Frage, wer das kreiert habe, meint Joe Bür­li ganz beschei­den: “Wir haben das gemacht, mit Pho­to­shop. Man muss sich doch etwas unter­schei­den.”

Und die Moral von der Geschicht? Wer sich abheben will, soll sich nicht scheuen, neue Wege zu gehen, der Fan­tasie freien Lauf zu lassen und dafür zu investieren. Nur so wird man selb­st inner­halb eines Sekun­den­bruchteils wahrgenom­men. Auch ein Schuss Selb­stironie oder ein Augen­zwinkern dür­fen dabei sein, genau wie beim Kiosk Quel­len­strasse.

Wer hinge­gen nicht mit der­art viel Fan­tasie geseg­net ist, kann gerne Pas de Deux kon­tak­tieren…

 

 

Abgelegt unter: Aktuell, Alltagsfilter, Dos & Don'ts in Kommunikation
Freitag, 11. April 2014Andrea Hobi

Pharrell Williams zum 2. oder wie Wir-Gefühl entsteht

Auf wearehappyfrom.com habe ich zu mein­er Über­raschung einen Beitrag des 5-Stern-Deluxe Grand Hotels “Trois Rois” in Basel ent­deckt. Da tanzt das gesamte Per­son­al – von den Frauen in der Wäscherei bis zu den Gen­er­al Man­agern – zur Musik von Phar­rell Williams.
Eine Augen­wei­de, per­fekt geschnit­ten, gut getanzt und mit viel Humor inter­pretiert.


Die Ini­tiantin und Macherin dieses Werks hat am Tele­fon erzählt, dass dieses Video eigentlich auss­chließlich für das Mitar­beit­er­fest gedreht wor­den sei. Dass sie es dann, weil alle so begeis­tert waren, noch am gle­ichen Abend auf youtube stellen musste. Dass dieses gemein­same Pro­jekt im “Trois Rois” eine wahre Euphorie aus­gelöst und die Mitar­bei­t­en­den extrem motiviert habe, die Fluk­tu­a­tion im Betrieb sofort auf Null gesunken sei. Und all das wegen Hap­py!

Was aber lernt man daraus? Gemein­same Unternehmen oder Pro­jek­te stärken das Wir-Gefühl in Unternehmen, sind moti­va­tions­fördernd, verbindend und führen zur Iden­ti­fika­tion mit eben diesem Unternehmen.
Pro­bieren Sie es aus, mit oder ohne Phar­rell Williams. Auf Wearehappyfrom.com gibt es Inspi­ra­tion zuhauf.

Abgelegt unter: Aktuell, Dos & Don'ts in Kommunikation, Social Media
Montag, 23. April 2012Andrea Hobi

Prüfen Sie Ihren Wikipedia Eintrag!

60 Prozent der Firmen-Einträge auf Wikipedia weisen Fehler auf. Dieses Resul­tat stammt aus ein­er Studie von Mar­cia W. DiS­ta­so, PR-Dozentin an der Penn State Uni­ver­si­ty Penn­syl­va­nia. Laut DiS­ta­so sei dieses Resul­tat nicht über­raschend, was allerd­ings ver­wun­dere, sei, dass viele Fir­men Ihre Ein­träge auf Wikipedia gar nicht ken­nen wür­den.
Der Artikel “PR-Branche ver­pen­nt Wikipedia”, 20 Minuten online vom 19. April trifft den Nerv unser­er Zeit. Er zeigt ein­er­seits, wie wichtig Social Media Mon­i­tor­ing ist, ander­er­seits beweist er, dass vie­len Firmen-Verantwortlichen und auch PR-Agenturen nicht klar ist, wie Artikel auf Wikipedia edi­tiert wer­den. User sind aber auf eine kor­rek­te Darstel­lung der Inhalte angewiesen, immer­hin ist Wikipedia eine Online-Enzyklopädie und lebt von wahren Inhal­ten.

Pas de Deux emp­fiehlt: Machen Sie sich ein Bild Ihrer online Inhalte und pfle­gen Sie diese regelmäs­sig – Qual­ität vor Quan­tität. Das bed­ingt eine klare Ver­ant­wor­tung inner­halb Ihrer Fir­ma für Ihre online Präsenz und die Bere­itschaft, Ressourcen dafür frei zu set­zen. Übri­gens: das gilt nicht nur für Wikipedia, son­dern für alle online Inhalte auf Fir­men­por­tal­en, Blogs, Web­sites usw. – Ihre Inhalte prä­gen Ihr Image! Mon­i­tor­ing mit Pas de Deux

Abgelegt unter: Dos & Don'ts in Kommunikation, Medien, Social Media