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Freitag, 12. Januar 2018Andrea Hobi

SOLL MAN ONLINE-ZEITUNGSARTIKEL 👍 LIKEN?

Kom­mu­nika­tion ist die Kernkom­pe­tenz von Pas de Deux. Hier der erste Beitrag im Jahr 2018 aus unserem Büro – zu einem The­ma rund um die Kom­mu­nika­tion:

Eine nationale Tageszeitung fragt die Leserin­nen und Leser seit einiger Zeit, ob sie einen Artikel als lesenswert beurteilen – so eine Art Likes für jour­nal­is­tis­che Arbeit.

Was aber entschei­det darüber, ob jemand einen Artikel “lesenswert” find­et?
Ist es der Inhalt?
Ist es die Recherche dahin­ter oder die Aus­führlichkeit bzw. Tiefe?
Ist es die im Artikel beschriebene Sache, Hal­tung oder Per­son, mit der man einig geht, diese toll oder eben nicht so toll find­et?

Solche Fra­gen, es gäbe noch eine ganze Rei­he von weit­eren Kri­te­rien, gehen in der Bewertung(-smanie) unter. Das spricht eigentlich schon mal gegen eine Bew­er­tung im Schnel­lver­fahren. Wer­den Jour­nal­istin­nen und Jour­nal­is­ten aber eventuell auf­grund der Anzahl Likes auch noch bew­ertet? Das wäre abso­lut ver­heerend.
Faz­it: Die Frage am Ende der Artikel, die lediglich mit 👍 oder 👎 beant­wortet wird, kann nicht erst genom­men wer­den und scheint doch sehr ober­fläch­lich.

 

Abgelegt unter: Aktuell, Dos & Don'ts in Kommunikation, Medien, Social Media, Tipps und Checklisten Kommunikation
Donnerstag, 8. Juni 2017Andrea Hobi

PR-REINIGUNG


Trump macht uns derzeit das vor, was der PR bzw. den Pub­lic Rela­tions schon seit jeher vorge­wor­fen wird – nicht die ganze Wahrheit sagen, Wichtiges weglassen, Unschönes beschöni­gen. In Zürich kann diesem Prob­lem ab sofort und effizient begeg­net wer­den.
Ein Fre­und hat in der Stadt glück­licher­weise das Auto ein­er Fir­ma ent­deckt, die bezüglich PR ein für alle­mal aufräumt – und erst noch mit dem Zusatzange­bot eines 24-Stunden-Notfalldienstes – ob das wohl auch für Twitter-Nachrichten gilt?

Abgelegt unter: Alltagsfilter, Tipps und Checklisten Kommunikation
Mittwoch, 6. Februar 2013Andrea Hobi

Fesseln Sie schon oder stottern Sie noch? Von guten Webtexten…

Die Her­aus­forderung jedes Web-Schreiberlings beste­ht darin, den Lesenden zum Ver­weilen auf der Web­site und zum Weit­er­lesen zu ani­mieren. Wir haben Ste­fan Hei­jnks Buch “Tex­ten fürs Web” gele­sen und für Sie Tipps aus dem zweit­en Kapi­tel zusam­mengestellt.

Als Web-Schreibende bleiben uns durch­schnit­tlich drei Sekun­den, um den User zu fes­seln. Sehr wenig Zeit, die es zu nutzen gilt! Als erstes muss eine Web­site eine kurze Ladezeit aufweisen. Dann soll die Start­seite unmit­tel­bar zum Lesen ani­mieren, indem inter­es­sante Teaser-Texte Inhalte anreis­sen und Lust auf mehr machen. Die Über­schriften müssen das The­ma erk­lären und Neugi­er weck­en. Um die Aufmerk­samkeit des Lesenden weit­er zu erhal­ten, hil­ft ein zum The­ma passendes Bild.

Jet­zt erst fol­gt der eigentliche Artikel. Wenn wir den Leser bis hier­hin zu lenken ver­mö­gen und hal­ten kon­nten, hat er nun richtig guten Inhalt ver­di­ent, der seine Fra­gen beant­wortet, seine Prob­leme löst, ihm einen klaren Nutzen ver­mit­telt. Dazu hil­ft es, sich in seine Rolle zu ver­set­zen – fra­gen Sie sich, weshalb er Ihre Web­site besucht und ver­suchen Sie ihn als Per­son mit seinen Bedürfnis­sen abzu­holen.

Zu guter Let­zt fol­gen sin­nvoll geset­zte Hyper­links. Sie bedi­enen den Lesenden mit passenden Zusatz­in­fos, sollen ihn jedoch wed­er über­fordern noch ver­wirren. Die richtige Art, Links zu set­zen, hängt vom Designkonzept ab. Ob direkt im Text oder doch lieber in der Lin­kliste in ein­er sep­a­rat­en Spalte ist nicht die eigentliche Frage. Wichtig ist, den User mit­tels klar­er Design­struk­tur zu führen.

Faz­it: Gute Web­texte erfordern einiges an Tex­tkom­pe­tenz, Zeit und Übung – Dinge, die Website-Betreibern öfters fehlen. Da mit den Webin­hal­ten immer auch Hand­lun­gen aus­gelöst wer­den sollen, zum Beispiel der Kauf eines Pro­duk­ts, lohnt es sich, darin zu investieren, wenn nötig mit Profis.

Web­site zum Buch www.texten-fuers-web.de

ISBN 978–3-89864–698-7

Abgelegt unter: Buchtipps, Tipps und Checklisten Kommunikation
Mittwoch, 9. Januar 2013Andrea Hobi

Präpositionen sind Glückssache – Kommas ebenfalls

Gute Vorsätze zum Jahreswech­sel betr­e­f­fen in den meis­ten Fällen die Verän­derung bzw. Verbesserung der eige­nen Per­sön­lichkeit und allfäl­lige Laster.

Wir leg­en den Fokus berufs­be­d­ingt aufs Schreiben: auf die Anwen­dung passender Prä­po­si­tio­nen und auf die lei­dlichen Kom­mas, die immer mehr Leuten zur Falle wer­den. Das SMS-Schreiben ohne Anwen­dung der Interpunktions-Regeln und die Verun­sicherung durch die Rechtschreibere­form zeigen Fol­gen. Bei den Kom­mas grassiert Wild­wuchs. Die Ori­en­tierung fehlt teils gän­zlich. Prä­po­si­tio­nen wer­den eben­falls zur Glückssache, davon sind, wie unten ste­hen­der Artikel zeigt, auch Weltkonz­erne wie McDon­alds betrof­fen. 

Tun Sie sich und Ihren Lesern etwas Gutes und machen Sie es sich ein­fach­er mit www.canoo.net. Da find­en Sie ein­fach alles. Viel Freude beim “Nach­schla­gen”.

Abgelegt unter: Tipps und Checklisten Kommunikation